Die Batschkapp Frankfurt setzt weiterhin auf Lautsprecher von Martin Audio und stattet ihre Bühne mit LE200-Monitoren aus. 

Die Batschkapp in Frankfurt ist einer der bekanntesten Clubs für Rockkonzerte und alternative Musik in Deutschland. Gegründet im Jahr 1976, zog der Club Ende 2013 in eine neue, größere Location, in der fast täglich Konzerte von Rock bis Hiphop stattfinden. Die Technik in der Batschkapp muss daher besonders robust sein, um den ständigen Beanspruchungen standzuhalten und außerdem klanglich für einen breiten Mix an Musikgenres geeignet sein. 

Bei uns spielen knapp die Hälfte aller Bands und Musiker mit klassischen Floormonitoren“, erklärt Andi KerlTechnischer Leiter der Batschkapp. „Um den Transportaufwand gering zu halten, verlassen sich viele Produktionen heutzutage auf die Lautsprecher vor Ort. Unsere Monitore müssen also auch eine hohe Riderakzeptanz aufweisen. 

Als Bühnenmonitore kamen in der Batschkapp seit über 20 Jahren Wedges von Martin Audio zum Einsatz, die nun gegen Lautsprecher der neuesten Generation ausgetauscht werden sollten. Beraten vor Ort wurde die Batschkapp dabei von Audio-Technica und Wolfgang „Schabbach“ Neumann und seiner Firma Schabbach Enterprises, mit dem die Batschkapp seit vielen Jahren zusammenarbeitet. 

Die Batschkapp wollte klanglich an die bisherigen Monitore anknüpfen, aber gleichzeitig auch die eigenen Endstufen weiter benutzen können, was bei Martin Audio ohne Probleme geht, so Schabbach. „Unsere Wahl fiel daher auf zwölf LE200 Monitore, die außerdem durch ihre koaxiale Bauweise den Vorteil haben, dass es keine rechten und linken Lautsprecher mehr gibt.“ 

„Die Monitore klingen klar und warm, wie wir das von Martin Audio gewohnt waren“, zieht Andi Kerl Bilanz nach den ersten Wochen im Einsatz. „Sie sind zuverlässig und sehr gutmütig, wenn sich der Pegel, der EQ oder auch die Temperatur ändert. Außerdem sind sie deutlich leichter und flacher als die Vorgänger und haben einen verbesserten, steileren Abstrahlwinkel. Auch die in den seitlichen Griffen versenkten Anschlüsse und die rutschhemmenden Gummifüße sind willkommene Verbesserungen.“ 

Eine kleine Modifikation für den harten Rock’n’Roll-Alltag ließ sich die Batschkapp aber nicht nehmen: Um die mechanische Stabilität zu erhöhen, damit Gitarristen, Bassiten oder Sänger ohne Problem auf die Monitore steigen können wurde der Grill der Monitore mit zwei weiteren Rippen verstärkt – fertig war die „LE200 – Batschkapp-Edition“.